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... unterscheidet sich Iyengar-Yoga von anderen Yoga-Methoden?

Für „normale” Übende ist Iyengar-Yoga eine kraftvolle Übungsmethode, die das Gefühl für die korrekte anatomische Ausrichtung des Körpers verfeinert. Auf einer tieferen Ebene bedeutet das Integration: Ein Teil des Körpers wird in eine stimmige Relation zu einem anderen Teil gebracht. So kann Energie fließen – ein Gefühl von Einheit und Zusammenhang entsteht.
Gerade die Haltungen im Stehen sind darum in den ersten Jahren sehr wichtig: Sie kräftigen die Beine (und tragen so zur Gesundheit der Wirbelsäule bei), steigern die allgemeine Vitalität und stärken das Kreislaufsystem, die Koordination und das Gleichgewicht. Iyengar-Yoga ist dynamische Meditation.
Sobald der Geist sich konzentriert und mit Körper und Atem verbindet, gelangt der Schüler in die Sammlung, einen meditativen Zustand. Selbsterforschung geschieht hier durch die Entdeckung und Auflösung von körperlichen Verspannungs-Mustern und von psychologischem Widerstand. Fortgesetztes Üben erhöht die Fähigkeit des Schülers, sich zu entspannen und zu konzentrieren. Sein inneres Bewusstsein wird stärker.

„Meditationsmusik”, langes schweigendes Sitzen, Räucherstäbchen usw., oft mit Yoga in Verbindung gebracht, kommen im Unterricht nicht zum Einsatz.